GCId GCRW0R
OCId: OC1438
Koordinaten N 49° 40.424 E 012° 9.727
Typ: 
D/T: 1.5/1
Land: Deutschland
Region: BY
Gelegt: 03.01.2006
Status: ok
Höhe üNN(m): 396
Dieser Cache bietet einen Rundgang durch die Altstadt von Weiden.
Da man sich in weiten Teilen in der Fußgängerzone bewegt, kann man
ihn nicht mit dem Auto machen. Eine sinnvolle Parkgelegenheit
bietet sich bei
N 49°40.379' E 012°09.562'. Direkt daneben befindet
sich der Zentrale Omnibus-Bahnhof (ZOB) für diejenigen, die mit
öffentlichen Verkehrsmitteln kommen.
Alle Aufgaben lassen sich prinzipiell rund um die Uhr lösen,
allerdings ist bei Dunkelheit eine gute Taschenlampe
notwendig.
Wir begleiten den Geist eines alten Nachtwächters auf seiner Runde
durch die Stadt, auf der er immer wieder die Orte seines früheren
Lebens aufsucht. Um erlöst zu werden, muss er die Menschen
verstehen lernen. Zu diesem Zweck besucht er auch verschiedene
Orte, die es zum Zeitpunkt seines Todes so noch nicht gegeben
hat.
Wir treffen den Geist beim Storchenbrunnen (N 49°40.424' E
012°09.727'). Dieser Stand bis 1934 auf dem Oberen Markt. Doch wann
wurde er eigentlich geschaffen? Dieses alte Geheimnis hütet, wie so
viele andere auch in dieser Stadt, eine stattliche Weide.
Während wir noch diese Frage geklärt haben, hat der Geist seinen
Weg bereits fortgesetzt. Wir sahen ihn gerade noch in der Nähe in
einem Durchgang der alten Stadtmauer verschwinden. Wir folgen ihm
und treffen ihn in einem Schalenturm der Stadtbefestigung (N
49°40.439' E 012°09.744) an, wie er versonnen aus der rechten
Schießscharte blickt. Niemand weiß, mit den Augen welchen
Jahrhunderts er seine Umgebung gerade wahrnimmt und welchen
freudigen oder auch traurigen Erinnerungen er nachhängt. Wir sehen,
wenn wir seine Position einnehmen, nur zwei langweilige _______. Da
wir damit nichts anfangen können, ordnen wir jedem Buchstaben die
entsprechende Zahl des Alphabets zu, also A=1, B=2, ...
Wenn wir uns unsicher sind, können wir unsere Lösung mit der Summe
all dieser Zahlen überprüfen, die 94 ergeben sollte. Die Zahl des
ersten Buchstabens sei nun E, die des dritten sei F.
Falls die Schießscharten nicht erreichbar sind, können wir E und F
auch anderes bestimmen und zwar mit Hilfe des Weidner Wappens. Das
Feld rechts oben ist mit blauen und weißen ______ gefüllt
(Quersumme des Plurals ist 79). E ist dann der Wert des vierten
Buchstabens und F der des 5. Buchstabens.
Als nächstes wendet der alte Nachtwächter seine Schritte in
Richtung des Alten Rathauses. Er erinnert sich noch gut daran, wie
anders die Stadt aussah, als der Stadtbach noch offen durch die
Stadt und das Rathaus floss und dieses unter dem achteckigen
Glockenturm wieder verließ. Kaum zu glauben, dass das erst vor
knapp hundert Jahren geändert wurde. Damals gab es bei N 49°40.525
E 012°09.825 auch noch ein sehr schönes Original, das nun von einer
Kopie vertreten wird. Von wann stammt das Original?
Hinter dem Rathaus erinnert eine "Traube" an einen Krieg. Aus
welchem Material besteht sie? Wir ordnen wieder jedem Buchstaben
eine Zahl zu und bilden die Summe. Diese sei K.
Während der Geist noch vor dem nahegelegenen Pranger verweilt,
wundern wir uns über ein seltsames lokales Längenmaß, das eher an
ein Kleidungsstück erinnert und zwar an einen _____. Auch hier
bilden wir wieder die Summe der entsprechenden Zahlen.
Langsam schreitet der Nachtwächter über den Unteren Markt in
Richtung des Unteren Tores und des Vortores (N 49°40.614' E
012°09.938'). Er verweilt bei einem seltsamen Nagelkreuz, das sich
ganz in der Nähe des alten Kommunbackofens befindet. In dem
Torbogen befindet sich auch ein Hinweis auf eine besondere Straße.
Welche ist es?
| Goldene Straße |
M = 55 |
|
| Goethe-Straße |
M = 58 |
|
| Glasstraße |
M = 61 |
|
| Porzellanstraße |
M = 64 |
Wie weit ist es von dem momentanen Standpunkt bis Hirschau?
Verlässt man die Innenstadt durch das Tor, kommt man in das Gebiet
der Unteren Vorstadt. Der Nachtwächter erinnert sich gut daran,
dass dieser Teil der Stadt früher auch den Namen Ledervorstadt
hatte, da hier die Gerber ansässig waren. Das ganze Gebiet wurde
aber 1634 auf Befehl der Schweden eingerissen. Heute steht dort das
Denkmal des ehemaligen bayrischen Handelsministers Gustav von
Schlör, dem Weiden den damaligen Aufstieg zum Eisenbahnknotenpunkt
verdankt. Doch wer hat das Denkmal dort eigentlich errichtet? Das
letzte Wort der Inschrift ergibt auf gewohnte Art die Zahl O.
Direkt daneben könnte ein Herrscher wohnen. Doch welcher (übliche
Umwandlung)?
Wir folgen dem alten Geist weiter zu dem letzten verbliebenen Teil
der äußeren Stadtmauer, dem Flurerturm (N 49°40.725' E
012°09.852'). Einstmals hatte die äußeren Stadtmauer vier Tortürme
und zwei Rundtürme. Die gesamte Mauer wurde jedoch eingerissen, als
die Stadt im Jahr 1634 belagert wurde und man ein freies Schussfeld
benötigte. Der Flurerturm (früher Karlsturm) wurde als einziger
Teil 1694 wieder aufgebaut und diente dem städtischen Flurer
(Gemeindediener) viele Jahre als Dienstwohnung. Doch wie viele
Fenster hat der Turm eigentlich?
Der Weg des Nachtwächters führt uns weiter in Richtung der
katholischen Stadtpfarrkirche St. Josef (N 49°40.597' E
012°09.716'). Wie viele Säulen verwendete der Architekt des
neuromanischen Baus, um das Eingangsportal zu tragen?
Langsam wird es für den Geist Zeit, sich wieder in die inneren
Stadtmauern zu begeben. Er besucht noch ein altes Lichthäuslein vom
früheren Kirchhof St. Michael (N 49°40.527' E 012°09.705'), bei dem
er früher auf seinen nächtlichen Streifzügen immer eine kleine
Pause gemacht hatte. Wie viele horizontale Elemente hat das Zeichen
auf dem Licht?
Verlässt man den Kirchplatz und biegt hinter dem Licht um die Ecke,
lässt sich dort ein Schriftzug an einer Wand entdecken. Was macht
der dritte?
| beten |
T = 160 |
|
| belachen |
T = 163 |
|
| bedauern |
T = 166 |
|
| betrinken |
T = 169 |
Wir folgen dem ruhelosen Geist weiter, vorbei am Vesten Haus zum
Oberen Tor (N 49°40.496 E 012°09.709). Dieses Tor besaß bis 1840
eine halbkreisförmige Vormauer mit zwei Rundtürmen. Zur
Straßenerweiterung wurde das Tor aber irgendwann abgerissen und in
einer vereinfachten Form neu erbaut. Wann war das?
Wir wissen nicht, was der graue Nachtwächter zu seinen Lebzeiten
schreckliches verbrochen hat, um diese Strafe zu verdienen. Doch da
es wohl unmöglich ist, die Menschen wirklich zu verstehen, lassen
wir ihn alleine weiter seine ewigen Runden ziehen und sehen ihm
traurig nach, wie er sich im Schatten der Stadtmauern
verliert.
Vielleicht war auch der Geist damals hinter einem Schatz her und
hat sich dabei zu schlechten Taten verleiten lassen. Für unsere
Suche ist dies sicherlich nicht notwendig, so dass wir uns nun zum
Beispiel einen Moment lang in eine der zahlreichen Kneipen Weidens
zurückziehen können, um uns dort eine kleine Stärkung zu gönnen,
während wir unsere bisherigen Erkenntnisse auswerten.
Der Cache befindet sich bei
N 49° 40.(K + L + O + F * E + D * Q + N + R + Q - A)
E 012° 09.(U + S - J * T - S * (M + P))
Beim Heben ist Vorsicht geboten, da sich dort bei schönem Wetter
viele Muggels tummeln.
Viel Spaß!
Der Cache ist auch bei opencaching.de
gelistet.
Es gibt keine weiteren Hinweise zur Lösung
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