Kurz nach Feierabend noch losgezogen, endlich den TB-Center-Cache zu heben, den ich bei meinen früheren Nagold-Aufenthalten nie geschafft habe.Dunkel war's, der Mond schien helle und das gute alte Venture wollte mit mir mal wieder das Wald-Spielchen "ist mir doch egal wo du hinläufst, ich zeige immer geradeaus" spielen 
Trotz dieser Probleme erst mal mutig weitermarschiert, bis ich irgendwann feststellen musste, dass mein Schuhwerk für das Terrain nur sehr bedingt tauglich war - und eine bessere Lampe der Suche durchaus auch zuträglich gewesen wäre.
Ganz schön unheimlich hier, so mitten in der Nacht. Überall raschelt und knistert es, ständig erwartet man irgendwo in ein misstrausches leuchtendes Augenpaar zu blicken 

Stattdessen treiben aber immer nur die eigenen Atemwölkchen durch den Strahl der Taschenfunzel.
Nach gut 20 Minuten Im-Wald-Herumgestocher stellte sich trotz aller Cache-Erfahrung kein Erfolg ein, das GPS zeigte immer schön "noch 25 Meter in diese Richtung", egal wie man sich tatsächlich bewegt hat. Also zurück zum Auto. 
Oder doch nicht? Auf halbem Rückweg packte mich dann nochmal der Ehrgeiz (das GPS hatte wieder minimal besseren Empfang). Also nochmal zurück.
So lange wie möglich auf befestigtem Untergrund geblieben, dann ab in die Wildnis. Nicht mehr vom GPS beirren lassen... Da hinten kommt etwas in Sichtweite... Intuition sagt "sieht gut aus"... Juhuu... Treffer versenkt (0:48)! 
Vor dem gehobenen Cache durfte ich dann noch feststellen, dass die Schokokekse scheinbar immer wieder denselben Fehler begehen: kein Schreibgerät! Der Stift im Cache wollte trotz hartnäckiger Versuche kein Bischen Farbe mehr hergeben. Als provisorisches Log musste dann ein einzelner Schokokeks-Aufkleber herhalten. Werde heute nochmal vorbeigehen, ein ordentliches Log reinschreiben und dem Cache nen neuen Stift spendieren...
Vielen Dank für den unterhaltsamen Nachtspaziergang!